Maskenkäufe: Verfahren gegen Jens Spahn eingestellt 09.03.2026

Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hat das Verfahren gegen den ehemaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wegen Maskenkäufen während der Corona-Pandemie eingestellt. Es wurden keine ausreichenden Anhaltspunkte für eine Straftat gefunden, weshalb keine Ermittlungen aufgenommen wurden. Spahn wurde im Dezember von der Enquete-Kommission zur Corona-Pandemie befragt und verteidigte seine damaligen Entscheidungen. Seit Juni 2025 gingen über 170 Strafanzeigen gegen ihn ein, hauptsächlich wegen Vorteilsannahme und Untreue. Die Prüfung stützte sich auf Berichte von Sachverständigen und des Bundesrechnungshofs, der eine mangelhafte Aufarbeitung der massenhaften Maskenkäufe kritisierte. Spahn rechtfertigte die Käufe als Reaktion auf eine Notlage.















