Matthias Quent: "Demokratien nehmen Gefühle nicht ernst genug" 07.03.2026

Matthias Quent, ein Experte für Rechtsextremismus und Autor des Buches "Keine Macht der Ohnmacht", betont in einem Interview die entscheidende Rolle von Emotionen in der Politik. Er kritisiert, dass Demokratien Gefühle nicht ernst genug nehmen, während die extreme Rechte und die AfD gezielt Ohnmachtsgefühle ausnutzen, um Menschen zu mobilisieren. Quent erklärt, dass politische Reaktionen nicht nur auf Fakten, sondern primär auf Emotionen und Erfahrungen basieren. Er fordert eine stärkere emotionale Auseinandersetzung von demokratischen Kräften, um der Polarisierung durch die Rechte entgegenzuwirken und die gefühlte Ohnmacht der Bürger zu adressieren.

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