Medienaufsichtsbehörde US-Sender wegen Iran-Berichterstattung unter Druck 15.03.2026

Die US-Medienaufsichtsbehörde droht Sendern mit dem Entzug von Lizenzen, falls diese nicht "im öffentlichen Interesse" berichten und stattdessen "Falschmeldungen und Nachrichtenverzerrungen" verbreiten, wie Behördenchef Brendan Carr auf X mitteilte. Diese Drohung, die sich auf die Berichterstattung über den Iran-Krieg bezieht, wurde von Kritikern als politisch motiviert und als Versuch gewertet, die Presse zum Sprachrohr der Regierung zu machen, insbesondere da die Behörde unter der Trump-Administration als politisches Instrument kritisiert wird. Konkrete Sender wurden nicht genannt, jedoch gab es bereits Kritik des Pentagons und des Weißen Hauses an CNN wegen eines Berichts über unterschätzte Risiken bei Luftangriffen. Gleichzeitig wird die Informationspolitik der US-Regierung zum Iran-Krieg selbst scharf kritisiert, da im Vergleich zu früheren Konflikten deutlich weniger Informationen und hochrangige Vertreter zur Verfügung gestellt werden.













