Mehr als nur Tagträumen - Warum schauen wir manchmal einfach ins Narrenkastl? 15.06.2026

Das Phänomen, bei dem Menschen minutenlang ins Leere starren, ohne klare Gedanken zu haben, wird als "Mind Blanking" bezeichnet. Eine Studie der Université de Liège an 36 Personen mittels Hirnscanner enthüllte, dass in diesen Momenten verschiedene Hirnregionen synchroner zusammenarbeiten, was die Forscher als "Ultra-Konnektivität" bezeichnen. Dies deutet darauf hin, dass das Gehirn nicht abschaltet, sondern in einen ungewöhnlichen Betriebsmodus wechselt. Es wird angenommen, dass "Mind Blanking" besonders bei Erschöpfung und nach intensiver Konzentration auftritt. Ähnlich wie Schlafwellen wurden auch langsamere Gehirnwellen während dieser Phasen beobachtet, was auf eine Vermischung von Schlaf- und Wachzuständen im Gehirn hindeuten könnte. Während ein kurzer Moment des "Mind Blanking" harmlos ist, kann es problematisch werden, wenn es in Situationen voller Aufmerksamkeitsanforderungen auftritt, und Schlafmangel scheint das Phänomen zu begünstigen.














