Mehr Arzneimittelrisiken als jemals zuvor gemeldet 03.03.2026

Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) verzeichnete im Jahr 2025 einen Rekord von 11.154 Verdachtsfällen zu Arzneimittelrisiken, wobei zwei Drittel auf Qualitätsprobleme und ein Drittel auf unerwünschte Arzneimittelwirkungen entfielen. Diese Meldungen, die von fast 5.000 Apotheken eingingen, stellen eine Fortsetzung des Vorjahrestrends dar. Verschreibungspflichtige Medikamente waren mit 8.795 Fällen am häufigsten betroffen, darunter 311 Betäubungsmittel. Der Mounjaro KwikPen verzeichnete allein 535 Meldungen zu Anwendungsfehlern. Während die Meldungen zu unerwünschten Wirkungen um 24 Prozent auf 3.498 stiegen, sanken die Qualitätsmängel leicht auf 7.656, wobei Verpackungsfehler am häufigsten waren. Diese Fälle führten zu 263 Risikoinformationen, darunter 23 Rote-Hand-Briefe, und 150 Chargenrückrufen.















