„Mein eigener Neffe wird die Waffe auf mich richten“ – Krimtataren warnen vor Putins Einfluss 04.03.2026

Zwei ehemalige Krim-Bewohner, Ilimdar Hodzhametov und Muslim Umierov, beide Krimtataren, warnen vor den langfristigen Folgen der russischen Besetzung der Krim seit 2014. Sie berichten von gezielter Einschüchterung und Verfolgung durch den russischen Geheimdienst FSB, insbesondere gegen Krimtataren, die sich pro-ukrainisch oder pro-europäisch äußern. Hodzhametov, der selbst als Aktivist in Haft war und nun in der ukrainischen Armee dient, befürchtet, dass die russische Propaganda und Militarisierung dazu führen, dass Menschen in den besetzten Gebieten gegen ihre eigenen Landsleute kämpfen werden, wie er am Beispiel seines Neffen im Donbass schildert. Umierov, der die russische Besetzung als Ende der Medienfreiheit auf der Krim beschreibt, betont den Druck auf die Sprache und Religion der Krimtataren und fordert, dass nur die Ukraine und die Krimtataren über die Zukunft der Halbinsel entscheiden dürfen.














