„Menschen, die 3000, 4000 Euro verdienen“: Klingbeil kündigt SPD-Fokus auf arbeitende Mitte an 23.03.2026

Angesichts jüngster Wahlniederlagen kündigte SPD-Chef Lars Klingbeil eine Neuausrichtung der Partei an, die sich stärker auf die arbeitende Mitte konzentrieren soll. Klingbeil erklärte, dass das Bürgergeld nicht mehr im Fokus der SPD stehe, sondern vielmehr die Verbesserung der Lebensumstände von Menschen mit Einkommen zwischen 3000 und 4000 Euro. Er räumte ein, dass die Partei Vertrauen bei dieser Wählergruppe verloren habe und die Wahrnehmung, sie kümmere sich primär um Transferleistungsempfänger, korrigiert werden müsse. Co-Parteichefin Bärbel Bas betonte die Notwendigkeit, der SPD wieder Wirtschaftskompetenz zuzuschreiben und schlug eine Zusammenarbeit mit Arbeitgebern und Gewerkschaften vor, um die wirtschaftliche Lage zu erörtern und Maßnahmen zu besprechen. Klingbeil kündigte zudem harte Verhandlungen mit der Union über eine Einkommensteuerreform an, die spürbare Entlastungen für die arbeitende Mitte vorsieht und eine stärkere Beteiligung von Spitzenverdienern an der Verantwortung fordert.













