Merz’ Druckmittel-Liste 12.02.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat eine Liste mit deutschen Produkten und Dienstleistungen erstellen lassen, bei denen die USA auf Deutschland angewiesen sind, um im Falle politischer Erpressungsversuche durch Donald Trump Druckmittel zur Verfügung zu haben. Diese Liste zeigt, dass die USA in vielen Bereichen, wie bei Spezialmaschinen für die Chip-Herstellung, Medizingeräten, Betonpumpen und sogar bei der Logistik über den Flughafen Köln/Bonn, stark von Europa abhängig sind. Eine Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) belegt, dass US-Kunden im Jahr 2024 Produkte aus 3120 Warengruppen zu mindestens 50 Prozent aus der EU bezogen, was einem Wert von rund 290 Milliarden Dollar entspricht. Die EU hat somit mehr Druckmittel als bisher angenommen, auch wenn die EU-Strukturen schnelle politische Entscheidungen erschweren.















