Merz in China: Mehr Symbolik als Substanz? 24.02.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz reist nach China, um funktionierende Kommunikationskanäle auf höchster Ebene mit Xi Jinping aufzubauen, da Botschaften in Chinas imperialem System nur direkt an den Präsidenten weitergeleitet werden. Der Besuch ist angesichts der Unterstützung Chinas für Russlands Krieg gegen die Ukraine und der massiven chinesischen Überkapazitäten, die den deutschen Markt mit Billigprodukten fluten und zur Deindustrialisierung führen, von eher symbolischer Natur. Asien-Experte Andrew Small erwartet von Merz wenig konkrete Ergebnisse bezüglich der russischen Unterstützung, betont jedoch die Notwendigkeit für Deutschland und Europa, sich zu verteidigen, Risiken zu minimieren und kritische Wirtschaftsbereiche zu schützen, da China seine Marktmacht strategisch einsetzt und eine Monopolstellung in Schlüsselbereichen anstrebt. Das Handelsvolumen zwischen Deutschland und China betrug 2025 251,8 Milliarden Euro, womit China die USA als wichtigsten Handelspartner ablöste.














