Bundeskanzler in ChinaWas ist denn plötzlich mit Merz los?Von Johannes Bebermeier 25.02.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf seiner China-Reise eine deutlich versöhnlichere Haltung eingenommen als bisher bekannt. Anstatt Kritik zu üben, lobte er die chinesische Industriepolitik und betonte die Vorteile einer Marktöffnung für beide Seiten. Merz äußerte sich öffentlich nicht zu Menschenrechtsfragen und bekräftigte die deutsche Ein-China-Politik, betonte jedoch, dass jede Vereinigung friedlich erfolgen müsse. Er sprach sich für unbürokratische Genehmigungsverfahren bei Seltenerden aus und schlug eine gemeinsame Strategie gegen Protektionismus vor. Trotz der freundlichen Töne wurden keine bahnbrechenden Abkommen erzielt, sondern eher eine Fortsetzung der Zusammenarbeit in Bereichen wie Klimawandel und Handel mit Agrarprodukten vereinbart. Merz appellierte an Chinas Einfluss auf Russland, um den Krieg in der Ukraine zu beenden.














