Merz in den tagesthemen "Es kann auch einen Zeitpunkt geben, der zu spät ist" 03.03.2026

Friedrich Merz traf sich zum dritten Mal mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus zu einem Arbeitsessen. Merz verteidigte die Interventionen der USA und Israels im Iran, da dieser kurz vor der Entwicklung von Atomwaffen gestanden habe und diplomatische Bemühungen gescheitert seien. Er räumte jedoch ein, dass Fragen bezüglich der Nachkriegsstrategie und der Führung des Irans offen seien. Merz verteidigte das Völkerrecht, betonte aber die Notwendigkeit, auf Gegner zu reagieren, die sich nicht daran halten, und warnte vor einem "zu späten" Zeitpunkt des Handelns. Er versuchte auch, Trumps Kritik an Spanien wegen der Nichtnutzung von Luftwaffenstützpunkten und dessen Drohungen mit Wirtschaftssanktionen zu entschärfen, und betonte die Bedeutung des EU-US-Zollabkommens sowie die Notwendigkeit, die Frontlinie in der Ukraine zu halten und die Bedeutung von Odessa zu sichern.














