Deutscher Bundestag: Friedrich Merz kritisiert die USA und Israel für Start des Irankriegs 18.03.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz hat im Bundestag die USA und Israel für den Beginn des Irankriegs kritisiert und erklärt, Deutschland hätte von diesem Vorgehen abgeraten, da kein überzeugendes Konzept für den Erfolg der Operation vorliege und Europa nicht konsultiert worden sei. Er schloss eine deutsche militärische Beteiligung, auch an der Straße von Hormus, aus, bot aber nach Kriegsende Unterstützung beim Aufbau einer Friedensordnung und bei der Debatte über freie Schifffahrt an. Merz betonte das europäische Interesse an einem baldigen Kriegsende, da eine Eskalation Europa massiv schaden würde, teilte aber das Ziel, den Iran als Bedrohung zu eliminieren. Weiterhin drängte er auf Bürokratieabbau in Europa, mehr Freiräume bei künstlicher Intelligenz und die Stärkung des europäischen Machtpotenzials sowie auf die Freigabe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine auf dem kommenden EU-Gipfel.















