Vor der Abreise nach Peking erklärt Merz seinen Fünf-Punkte-Plan für China 24.02.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz hat vor seiner Abreise nach Peking seine fünf Leitlinien für die bevorstehende China-Reise dargelegt, die auf Stärke und ausgewogene Partnerschaft abzielen. Er betonte, dass eine kluge China-Politik zu Hause beginne und nur ein starkes, wettbewerbsfähiges Deutschland und eine geeinte EU eine solche Partnerschaft gestalten könnten. Merz plädierte für "De-Risking" zur Verringerung einseitiger Abhängigkeiten, lehnte jedoch ein "De-Coupling" ab, da dies Deutschland schaden würde. Fairer und transparenter Wettbewerb sei eine Grundvoraussetzung, und er wolle die systemischen Überkapazitäten und Ausfuhrbeschränkungen Chinas ansprechen. Merz hob hervor, dass China als Großmacht bei globalen Fragen wie Klimawandel und dem Krieg in der Ukraine eine wichtige Rolle spiele und man auf Augenhöhe kommunizieren müsse, ungeachtet systemischer Unterschiede und unter Beibehaltung der Ein-China-Politik. SCHLÜSSELPUNKTE: * Bundeskanzler Friedrich Merz hat vor seiner China-Reise fünf Leitlinien für seine Gespräche in Peking und Hangzhou vorgestellt. * Merz strebt eine Politik des "De-Risking" an, um einseitige Abhängigkeiten von China zu verringern, lehnt aber ein "De-Coupling" ab. * Er fordert fairen und transparenten Wettbewerb und will systemische Überkapazitäten sowie Ausfuhrbeschränkungen Chinas thematisieren. * Merz betont die Notwendigkeit, globale Fragen wie Klimawandel und den Krieg in der Ukraine gemeinsam mit China anzugehen und auf Augenhöhe zu kommunizieren.














