Merz-Regierung will beim Bürgergeld sparen: Neue Regel trifft Alleinerziehende 04.02.2026

Die Bundesregierung plant, beim Bürgergeld zu sparen, indem sie die Mietkostenobergrenzen verschärft. Zukünftig sollen die Jobcenter die Miete für neue Bürgergeld-Bezieher nur noch bis zum Anderthalbfachen der ortsüblichen Obergrenze übernehmen. Darüber hinausgehende Kosten müssten die Betroffenen selbst tragen, was insbesondere Haushalte mit Kindern und Alleinerziehende treffen wird. Laut einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) lagen im Jahr 2022 35,8 Prozent der Mieten über den ortsüblichen Obergrenzen, und 6,9 Prozent überschritten das neue Anderthalbfache. Alleinerziehende sind mit 44,9 Prozent über den Richtwerten und 10 Prozent über dem kritischen Wert überproportional betroffen, da sie oft größere Wohnungen bewohnen und am Wohnungsmarkt benachteiligt sind.














