Merz schießt bei BKA-Jubiläum wegen „irregulärer Migration“ gegen Merkel – Kritik von den Grünen 14.03.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nutzte den Festakt zum 75-jährigen Bestehen des Bundeskriminalamts (BKA) in Wiesbaden, um die Migrationspolitik der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel scharf zu kritisieren. Merz bezeichnete den Ausbau des BKA, das nun über rund 8000 Planstellen und ein Budget von fast 1,3 Milliarden Euro verfügt, als Reparatur politischer Entscheidungen, die zu lange ungesteuerte und irreguläre Migration zugelassen hätten. Er koppelte die gestiegenen Kapazitäten der Sicherheitsbehörde direkt an diese frühere Politik. Die Grünen, vertreten durch ihren innenpolitischen Sprecher Marcel Emmerich, wiesen diese Darstellung zurück und betonten, dass die tatsächlichen sicherheitspolitischen Herausforderungen in Digitalisierung, transnationaler Kriminalität und hybriden Bedrohungen lägen, nicht in der Migration. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) dankte den BKA-Mitarbeitern und betonte die Abwehrbereitschaft Deutschlands gegen Cyberattacken.














