Merz: "Schwelle in eine ungewisse Zukunft überschritten" 01.03.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußerte sich am 01.03.2026 in Berlin tief besorgt über die Eskalation im Nahen Osten, die er als Überschreiten einer Schwelle in eine ungewisse Zukunft bezeichnete. Er verurteilte die Angriffe Irans auf andere Staaten, zeigte sich jedoch skeptisch hinsichtlich der Wirksamkeit von externen Militärschlägen zur Herbeiführung eines inneren Wandels. Die Militärschläge der USA und Israels, bei denen prominente iranische Führer wie Ajatollah Ali Chamenei getötet wurden, folgten auf Verhandlungen über Teherans Atomprogramm und dessen Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung. Während die Union die Angriffe als präventive Selbstverteidigung im Falle einer atomaren Bedrohung betrachtet, fordern SPD, Linke und Grüne eine Deeskalation, eine Rückkehr an den Verhandlungstisch und verurteilen die Aktionen als völkerrechtswidrig, wobei die Linke und die Grünen vor einer Destabilisierung und einer Verschärfung der inneren Repression warnen. Die AfD fordert Vorsichtsmaßnahmen gegen mögliche Migrationsbewegungen und zur Sicherung der deutschen Sicherheitslage.











