Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf einer CDU-Veranstaltung in Rheinland-Pfalz grundlegende Differenzen mit der US-Regierung, insbesondere mit der "Maga-Bewegung", eingeräumt und betont, dass deren Umgang mit Kultur und Medien nicht der deutschen Vorstellung von Demokratie entspreche. Trotz dieser Meinungsverschiedenheiten und der Möglichkeit eines Wandels in der transatlantischen Partnerschaft will Merz die langjährige Bindung zu den USA nicht aufgeben und kündigte ein Telefonat mit Donald Trump sowie eine Einladung nach Deutschland im September an. Er rief die Europäer zu mehr Selbstbewusstsein auf, insbesondere im Hinblick auf die Verteidigung, und kündigte nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz Gespräche mit der SPD über notwendige Reformen zur Stärkung des Landes an, die auch eine Anpassung der Work-Life-Balance erfordern könnten.