Bundeskanzler Friedrich Merz hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer nach dessen jüngsten Kontroversen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Deutschen Buchhandlungspreis, sein volles Vertrauen ausgesprochen. Weimer hatte drei linke Buchläden von der Preisverleihung ausgeschlossen, was zur Absage der gesamten Veranstaltung führte. Merz verteidigte Weimers Positionen und Entscheidungen als unvermeidlich für eine Person, die sich in schwierigen Debatten im Kultur- und Medienbereich bewegt. Er betonte, dass es normal sei, dass Buchhandlungen eine Vielfalt an Büchern führen, die nicht zwangsläufig die politische Meinung der Inhaber widerspiegeln, und schloss weitere Ausschlüsse von Buchhandlungen von der Preisvergabe aus.