Merz ändert seinen Kurs – und warnt vor Folgen eines langen Iran-Kriegs 06.03.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei seinem Besuch auf der Handwerksmesse in München vor den unkontrollierbaren Folgen eines langwierigen Krieges im Iran gewarnt und betont, dass eine dauerhafte Fortführung des Konflikts nicht im deutschen Interesse sei. Er äußerte Bedenken hinsichtlich eines möglichen Zusammenbruchs der iranischen Staatlichkeit oder der Austragung von Stellvertreterkonflikten auf iranischem Boden, was weitreichende Auswirkungen auf Europas Sicherheit, Energieversorgung und Migration haben könnte. Während die Bundesregierung die Ziele der USA und Israels bezüglich des iranischen Nuklear- und Raketenprogramms teilt, mahnte Merz, dass mit zunehmender Dauer und Ausweitung der Kampfhandlungen die Risiken für Israel und die gesamte Golfregion wachsen. Deutschland arbeitet mit Frankreich, Großbritannien und Golfstaaten an einer Perspektive zur Beendigung der Kampfhandlungen, die auf eine regionale Friedensordnung abzielt und die Sicherheit aller Staaten sowie die territoriale Integrität des Iran gewährleisten soll. Merz unterstrich die Notwendigkeit, die Unterstützung von Terrornetzwerken durch den Iran einzustellen und eine unkontrollierte Migration zu verhindern, um ein „syrisches Szenario“ zu vermeiden.














