Merz will 80 Prozent der Syrer zurückführen: Folgen für deutsche Wirtschaft 31.03.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte am Montag an, 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer, was über 750.000 Personen entspricht, innerhalb der nächsten drei Jahre nach Syrien zurückführen zu wollen. Diese Anregung stammt von Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa, der ebenfalls die Rückkehr wünscht. Die Umsetzung ist jedoch rechtlich und praktisch komplex, da Syrien weiterhin kein sicheres Herkunftsland ist und nur wenige Syrer ausreisepflichtig sind. Die Rückführung hätte erhebliche Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt, insbesondere im Gesundheitswesen und in Mangelberufen, wo Syrer stark vertreten sind. Syrien selbst ist nach 13 Kriegsjahren stark zerstört, mit Millionen Binnenflüchtlingen und einer Bevölkerung, die zu 90 Prozent in Armut lebt. Deutschland plant zudem, den Wiederaufbau Syriens mit über 200 Millionen Euro zu unterstützen und die wirtschaftlichen Beziehungen zu stärken.














