Gerichtsbeschluss missachtet: Meta geht gegen Pegasus-Hersteller NSO Group vorvor 23 Minutenheise online 08.06.2026

Meta hat erneut rechtliche Schritte gegen die NSO Group eingeleitet, da das israelische Spionagesoftware-Unternehmen angeblich eine gerichtliche Anordnung missachtet hat, die es ihm verbietet, WhatsApp-Nutzer ins Visier zu nehmen. Meta gab am Montag bekannt, dass es beim US-Bundesgericht einen Antrag auf Feststellung der Missachtung gerichtlicher Anordnungen eingereicht hat, nachdem es Social-Engineering-Versuche aufdeckte, die Benutzer dazu verleiten sollten, bösartige Links zu klicken und externe Websites zu besuchen. Diese Angriffe ähnelten früheren Phishing-Kampagnen, die zur Infektion mit der Pegasus-Spyware von NSO führten. Der seit Jahren andauernde Rechtsstreit zwischen Meta und NSO Group hatte bereits zu Urteilen geführt, die NSO zur Herausgabe von Quellcode und zur Zahlung von Schadenersatz verpflichteten, wobei eine frühere Juryentscheidung von über 167 Millionen US-Dollar auf vier Millionen US-Dollar reduziert wurde.














