In weniger als drei Monaten sollen in Mexiko Spiele der Fußball-WM ausgetragen werden, doch die Bevölkerung ist gespalten zwischen der Hoffnung auf ein erfolgreiches Turnier und der Sorge vor einer Verschärfung der Gewalt. Diese Ängste werden durch die jüngsten Ereignisse verstärkt: Nach der Tötung des mächtigen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes, alias „El Mencho“, kam es zu Racheakten durch Mitglieder seines Jalisco Nueva Generación (CJNG) Kartells. Hunderte Straßenblockaden wurden errichtet, Autos und Banken in Brand gesetzt, und bei gewaltsamen Auseinandersetzungen starben mindestens 27 Sicherheitskräfte und 46 mutmaßliche Kartellmitglieder. Die Unsicherheit überschattet die Vorfreude auf das Sportereignis.