Microsoft plant nächsten großen KI-Serverstandort in NRWDie Tage des Kohle-Abbaus im Rheinischen Revier sind gezählt. Hohe Investitionen in neue Serverstandorte für KI-Anwendungen 02.07.2026

Microsoft plant eine signifikante Erweiterung seiner Investitionen in KI-Rechenzentren in Nordrhein-Westfalen mit dem Bau eines vierten Standorts in Grevenbroich. Dieses neue Rechenzentrum wäre das vierte im Rheinischen Revier, einer Region, die sich im Strukturwandel vom Kohleabbau hin zu neuen Technologien befindet. Die genaue Investitionssumme für Grevenbroich ist noch nicht bekannt, könnte aber im hohen dreistelligen Millionenbereich oder sogar bei einer Milliarde Euro liegen. Für die drei bereits angekündigten Standorte in Bedburg, Bergheim und Elsdorf investiert Microsoft 3,2 Milliarden Euro. Die ersten beiden Standorte könnten 2028 teilweise in Betrieb gehen und sollen Hunderte von direkten Arbeitsplätzen sowie Tausende indirekte Stellen schaffen. Microsoft betont strategische Bedeutung der Region für Cloud und KI und verspricht zusätzliche Investitionen in Infrastruktur und Menschen. Auch andere Unternehmen wie Blackstone und die Schwarz-Gruppe planen große KI-Rechenzentren in Deutschland, was jedoch angesichts des hohen Strombedarfs und der Klimaziele zu gesellschaftlicher Skepsis führt. Microsoft versichert, auf nachhaltige Lösungen zu setzen.














