Migration: Deutschland schiebt 20 Straftäter per Charter nach Afghanistan ab 26.02.2026

Deutschland hat erstmals 20 straffällig gewordene Männer per Charterflug direkt nach Afghanistan abgeschoben, ohne die Vermittlung anderer Staaten. Die Abschiebung, die am Morgen von Leipzig nach Kabul erfolgte, umfasste Personen, die unter anderem wegen Sexualdelikten, Körperverletzung und Drogendelikten ausreisepflichtig waren. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bezeichnete dies als wichtigen Schritt zur Migrationskontrolle und schuf eine Grundlage für direkte Abschiebungen. Diese Maßnahme ist umstritten, da Deutschland keine diplomatischen Beziehungen zu den Taliban unterhält, die seit August 2021 in Afghanistan an der Macht sind und international wegen Menschenrechtsverletzungen, insbesondere gegenüber Frauen, kritisiert werden. UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk warnte vor Abschiebungen in ein Land, das er als "Friedhof der Menschenrechte" bezeichnet, und kritisierte neue Dekrete, die Gewalt gegen Frauen und Kinder legitimieren könnten.














