„Militärischer Zwerg“: Top-Ökonom rechnet gnadenlos mit Deutschlands Verteidigungspolitik ab 11.03.2026

Der Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft, Moritz Schularick, kritisiert die deutsche und europäische Verteidigungspolitik scharf. Trotz hoher Ausgaben von 550 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025, fast 60 Prozent der US-Ausgaben, sei Europa ein „militärischer Zwerg“ mit einem Bruchteil der amerikanischen Fähigkeiten. Schularick bemängelt die ineffiziente Rüstungsindustrie aufgrund von Fragmentierung und mangelnder Kooperation, was zu überhöhten Preisen und geringer Stückzahl führe, im Gegensatz zu den USA, die standardisierte Systeme nutzen. Er fordert die Schaffung eines europäischen Rüstungsbinnenmarktes und eine stärkere Investition in Forschung und Entwicklung, um technologisch nicht abhängig zu bleiben und auf aktuelle Bedrohungen wie die von Russland vorbereitet zu sein.















