Militärschlag gegen den Iran: Ein Erfolg mit Fragezeichen 02.03.2026

Der Tod des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei, der durch Militärschläge der USA und Israels herbeigeführt wurde, wird als Erfolg für US-Präsident Donald Trump und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu gewertet. Chamenei war für jahrzehntelange Unterdrückung und Verfolgung von Oppositionellen im Iran verantwortlich. Sein Tod eröffnet den Iranern eine historische Chance auf mehr Freiheit und Souveränität, auch wenn die Zukunft ungewiss bleibt. Risiken wie eine mögliche Machtübernahme durch die Revolutionsgarde oder eine neue islamische Diktatur bestehen, ebenso wie die Gefahr eines unkontrollierten Flächenbrands im Nahen Osten. Trotz der völkerrechtlichen Bedenken des Angriffs wird argumentiert, dass das Völkerrecht nicht als Schutzschild für Despoten dienen dürfe. Trump hat ein erhebliches persönliches und politisches Risiko auf sich genommen, das ihn von seinem Vorgänger Obama und den zögerlichen Europäern abhebt. Europa und arabische Verbündete sollten nun die entstandene Chance nutzen, um eine freiere und offenere Zukunft für den Iran zu gestalten.













