Milliarden-Kosten: So begründet Innenminister Dobrindt die finanziellen Einschnitte bei Integrationskursen 25.02.2026

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat im Innenausschuss des Bundestags die Einschränkung des Zugangs zu Integrationskursen verteidigt und dies mit einer Kostenexplosion in den Vorjahren begründet. Die Öffnung der Kurse für breitere Teilnehmerkreise unter der Ampel-Koalition, einschließlich vieler ukrainischer Kriegsflüchtlinge und Asylbewerber, führte zu stark gestiegenen Ausgaben, die den Bundeshaushalt belasteten und oft zusätzliche Mittel erforderten. Ab Anfang Februar wurden daher bestimmte Gruppen wie Asylbewerber im Verfahren, Geduldete, Ukrainer und EU-Bürger vom Zugang ausgeschlossen, mit Ausnahme anerkannter Flüchtlinge oder zur Teilnahme Verpflichteter. Dobrindt erwartet durch diese Maßnahmen eine Einsparung von etwa der Hälfte der Ausgaben, was die Kosten für 2027 auf 600 bis 650 Millionen Euro senken könnte, und betont die Priorität der Arbeitsintegration.














