Milliardenverluste bei Erbschaftsteuer – „Kann nicht so bleiben“: Kevin Kühnert über finanzielle Gerechtigkeit 28.03.2026

Kevin Kühnert, ehemaliger SPD-Generalsekretär und nun Bereichsleiter beim Verein Finanzwende, kritisiert die steuerliche Behandlung von Erbschaften in Deutschland scharf. Er betont, dass die Befreiung von Milliardenerbschaften von der Steuer nicht zu erklären sei, insbesondere im Kontrast zu den Steuerlasten normaler Arbeitnehmer. Kühnert fordert eine gerechtere Verteilung und kritisiert den erheblichen Lobbydruck, insbesondere von der "Stiftung Familienunternehmen", der dazu führe, dass diese Ausnahmeregelungen seit Jahrzehnten bestehen bleiben. Dies entgehe den Bundesländern jährlich mehrere Milliarden Euro an Einnahmen. Er vergleicht die aktuelle Situation mit den Diskussionen um Bürgergeld und betont, dass Leistung belohnt werden müsse, was auch für Erbschaften gelten sollte. Die finanzielle Gerechtigkeit in Deutschland bewertet er mit einer "Vier", was bedeutet, dass die aktuelle Situation nicht tragbar ist und dringend geändert werden muss, um die Haushaltslücken zu schließen und Investitionen zu ermöglichen.














