Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bedauert den deutschen Atomausstieg, sieht jedoch keine Möglichkeit, diesen umzukehren, da die Entscheidungen der früheren Bundesregierungen als irreversibel gelten. Die CSU schlägt unterdessen einen anderen Weg ein und plädiert für die Beibehaltung der Kernenergie, insbesondere durch den Einsatz von Small Modular Reactors (SMRs). CSU-Generalsekretär Martin Huber argumentiert, dass diese kleineren, modularen Reaktoren eine innovative Lösung für den steigenden Strombedarf durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz darstellen könnten, im Gegensatz zu den großen, abgeschalteten Meilern. CSU-Chef Markus Söder unterstützt diese Position und verweist auf Entwicklungen in Kanada, obwohl dort SMRs noch nicht in Betrieb sind. Mehrere Länder wie Großbritannien, Tschechien und Polen treiben die Entwicklung von SMRs voran, während China und Russland bereits erste Anlagen in Betrieb genommen haben.