Minister Karner: EU-Asylpakt ist keine „Wundertüte“ 12.06.2026

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) erklärte, dass die Aussetzung des Familiennachzugs, die am 2. Juli ausläuft, fortgesetzt wird, bis neue Regelungen im Rahmen des EU-Asylpakts ausgearbeitet sind. Ursprünglich war eine Kontingentsregelung für den Familiennachzug ab Mitte des Jahres geplant, was nun jedoch nicht mehr umsetzbar ist. Karner verhandelt die Quote für den Familiennachzug in den kommenden Monaten mit den Bundesländern und wird sie dann in einer neuen Verordnung beschließen. Bis dahin soll das derzeitige System beibehalten werden, das den Familiennachzug nur in Ausnahmefällen vorsieht. Karner betonte, dass der EU-Asylpakt, die größte Reform im Asylrecht seit 20 Jahren, die illegale Migration eindämmen und beschleunigte Verfahren ermöglichen soll. Er kündigte auch Pläne an, den Personalhöchststand bei den Exekutivbeamten zu halten, während die Ausgaben im Bereich Asyl und Fremdenwesen bis 2028 sinken sollen.














