Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi berichtete von Fortschritten in der dritten Verhandlungsrunde mit den USA, die am Montag in Wien mit "technischen Gesprächen" fortgesetzt werden sollen. An diesen Gesprächen, bei denen Details eines möglichen Abkommens ausgehandelt werden könnten, sollen auch Fachleute der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) teilnehmen. Araghtschi bezeichnete die Gespräche als die "beste und ernsthafteste Runde" bisher und deutete an, dass politische Gespräche "vielleicht in weniger als einer Woche" folgen könnten. Auch Omans Außenminister Badr Albusaidi bestätigte "bedeutenden Fortschritt". Die Verhandlungen finden vor dem Hintergrund von US-Drohungen mit einem Militäreinsatz bis Anfang März statt, falls keine Einigung erzielt wird, und trotz unterschiedlicher Forderungen bezüglich der Verhandlungsthemen, wobei die USA das iranische Raketenprogramm und die Unterstützung militanter Gruppen einbeziehen wollen.