Gesundheitsministerin Nina Warken drängt auf Kompromisse bei den 66 Sparvorschlägen einer Expertenkommission für die Krankenkassen, um die Beiträge langfristig stabil zu halten und ein prognostiziertes Finanzloch von 40,4 Milliarden Euro bis 2030 zu schließen. Sie betont die Notwendigkeit eines ausgewogenen Gesamtpakets, das von allen Koalitionspartnern mitgetragen wird, und wirbt dafür, auch umstrittene Punkte wie die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern, die CSU-Chef Söder ablehnt, neu zu bewerten. Warken plant, bis zum Sommer ein Gesetz vorzulegen, das ab 2027 erste Einsparungen von über 15 Milliarden Euro für das kommende Jahr vorsieht und über 2027 hinaus wirkt, um die Stabilität der Beiträge zu gewährleisten.