Misst SPÖ bei Alkofahrten von Politikern mit zweierlei Maß? 03.07.2026

Die SPÖ Burgenland wird beschuldigt, bei Alkoholfahrten von Politikern mit zweierlei Maß zu messen. Nach der Alkoholfahrt des FPÖ-Mandatars Norbert Hofer Mitte Juni, bei der ein Promillewert von 2,48 gemessen wurde und ihm der Führerschein entzogen wurde, forderte die SPÖ dessen Rücktritt und betonte eine Null-Toleranz-Politik. Wenige Wochen später wurde jedoch ein SPÖ-Vizebürgermeister im Südburgenland Mitte Juni mit ähnlicher Alkoholisierung im Auto schlafend aufgefunden, nachdem er von einer Sportveranstaltung nach Hause gefahren war. Dieser Vizebürgermeister hat seinen Fehler im Gemeinderat eingeräumt, jedoch keine Konsequenzen für sein Amt gezogen. Die SPÖ-Vertreter Roland Fürst und Fritz Radlspäck verteidigen ihre Haltung, indem sie die Fälle als nicht vergleichbar einstufen, da Hofer eine bedeutendere politische Rolle innehatte und sein Fahrverhalten gefährlicher gewesen sei.














