Misstrauensvotum in Thüringen: Die Höcke-Show scheitert, aber Voigt ist weiter in Gefahr 05.02.2026

Der thüringische Ministerpräsident Voigt hat ein Misstrauensvotum der AfD überstanden, bei dem nur 33 Abgeordnete für den AfD-Landeschef Björn Höcke stimmten, während 51 dagegen waren. Anlass war die Aberkennung von Voigts Doktortitel durch die Technische Universität Chemnitz, gegen die Voigt klagt. Höcke nutzte die Abstimmung als taktisches Manöver, um die Koalitionsdisziplin zu testen und die Gegenseite zu einer Stellungnahme zu zwingen, was ihm einen taktischen Punktsieg verschaffte, die Regierungskoalition jedoch nicht unmittelbar gefährdete. Die eigentliche Spannung entsteht, falls das Verwaltungsgericht den Titelentzug bestätigt, was zu Rücktrittsforderungen führen und die Abhängigkeit der Regierung von der Linkspartei erhöhen könnte, die ihrerseits Bedingungen für die weitere Zusammenarbeit stellt.














