Mit Blick auf seinen früheren Asylkurs fühlt Seehofer heute „ein wenig Genugtuung“ 12.06.2026

Der ehemalige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) äußert Genugtuung über die neuen, verschärften EU-Asylregeln, die seit Mitternacht in Kraft treten. Er sieht darin eine späte Bestätigung seines früheren Kurses, insbesondere seines Kampfes für Binnengrenzkontrollen als Teil einer europäischen Asylpolitik. Seehofer erinnert daran, dass er für diesen Vorschlag damals stark angegriffen wurde, aber betont, dass sich "die richtige Idee erst durchsetzen muss". Die neuen Regeln zielen auf schnellere Asylverfahren, konsequentere Abschiebungen und die Verhinderung von Sekundärmigration innerhalb der EU ab, um insbesondere die Belastung der Mitgliedstaaten an den Außengrenzen zu reduzieren. Ein Solidaritätsmechanismus und beschleunigte Grenzverfahren sollen das System entlasten.














