Auf dem Bundesparteitag in Potsdam hat Die Linke nach langer Debatte einen Antrag zum Nahost-Konflikt verabschiedet, der das israelische Vorgehen im Gazastreifen als "Völkermord" einstuft. Die ursprüngliche Vorstandsvorlage hatte diesen Begriff vermieden. Zugleich hält die Partei an einer Zweistaatenlösung fest, sieht diese aber als immer unrealistischer an. Der Beschluss erkennt sowohl das Existenzrecht Israels als auch Palästinas an.