Mit einem Geschenk versucht der Kanzler, Trump zu besänftigen 04.03.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) traf sich am Dienstag in Washington mit Präsident Donald Trump, um im Handelsstreit zu vermitteln. Als Geste des guten Willens überreichte Merz Trump ein gerahmtes Faksimile des historischen Handelsabkommens zwischen Preußen und den USA aus dem Jahr 1785, dem ersten internationalen Handelsabkommen der USA mit einem Drittstaat. Dieses Geschenk sollte die langen transatlantischen Verbindungen symbolisieren. Hauptthemen des Treffens waren die Handelspolitik, der Ukraine-Krieg und der Iran-Krieg. Merz betonte nach dem Treffen, dass die EU nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA, das viele von Trumps Zöllen kassierte, eine faire und dauerhafte Verständigung anstrebe und auf freien Handel setze, nicht auf Zölle. Er mahnte, dass ein Abkommen, das den transatlantischen Handel stärker belaste als die im August vereinbarte Kompromisslösung, für die EU nicht akzeptabel sei.














