Ein halbes Jahr nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana, bei der 41 Menschen starben und über 100 verletzt wurden, hat Blick die 16-jährige Agata getroffen. Sie erlitt Verbrennungen an 65 Prozent ihres Körpers und lag nach dem Unglück fünf Monate im Universitätsspital Lausanne, davon über einen Monat im Koma. Nach ihrem Erwachen hatte sie keine detaillierten Erinnerungen an die Brandnacht, sondern nur das Gefühl, dass etwas mit ihrer Haut nicht stimmte. Vier Hauttransplantationen, unter anderem mit Fischhaut, waren nötig. Die sichtbaren Narben an Rücken, Bauch und Armen machen ihr bis heute Angst.