Mit VideoGastbeitrag von Rainer ZitelmannBetrug mit deutschen Entwicklungshilfe-Geldern im Jemen 20.06.2026

Laut Recherchen der „Welt am Sonntag“ wurden im Jemen über mehrere Jahre hinweg Millionenbeträge an deutschen Entwicklungshilfegeldern veruntreut. Abgerechnete Seminare fanden nie statt, Tankkosten für nicht gefahrene Strecken wurden erstattet, und es wurde mit Wechselkursen manipuliert. Bereits 2022 gab es erste Hinweise, inzwischen sind 24 Mitarbeiter freigestellt. Besonders brisant ist der Widerspruch zwischen der öffentlichen Darstellung der GIZ, die zunächst von „kaufmännischen Ungereimtheiten“ sprach, und der internen Einschätzung, die bereits früh von „Betrug“ und später sogar von „systematischem bandenmäßigem Betrug“ ausging. Als die GIZ 2025 den von den Huthis kontrollierten Nordjemen verließ, sollen Teile der Projektakten vernichtet worden sein – mit Zustimmung des Bundesentwicklungsministeriums.















