Mit VideoKommentarMit "Profil"-Satz macht SPD-General sich selbst überflüssig 22.03.2026

Die SPD erlebte einen bitteren Wahlabend mit Verlusten in Rheinland-Pfalz und München, was zu einer Identitätskrise der Partei führt. Trotz der Bemühungen eines beliebten Ministerpräsidenten konnte kein Wahlsieg erzielt werden, und ein langjähriger Oberbürgermeisterposten ging verloren. Die Parteiführung in Berlin muss sich der Tatsache stellen, dass die Bundes-SPD den Wahlkämpfern in den Bundesländern keinen Rückenwind gab, sondern negative Signale aussendete. Generalsekretär Tim Klüssendorf räumte einen Großteil der Verantwortung ein und forderte eine klare Profilbildung, was als Selbstenthebung und möglicher Vorbote personeller Konsequenzen an der Parteispitze interpretiert wird. Die Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas wichen Fragen nach persönlichen Konsequenzen aus, während Klingbeil andeutete, dass die SPD fälschlicherweise als Partei der Transferleistungsempfänger statt der arbeitenden Mittelschicht wahrgenommen wird, was auf ein Erkenntnis-, aber möglicherweise ein Personalproblem hindeutet.














