Mit VideoKonfliktforscher in aktuellem Interview"Dann würde Trumps Kalkulation völlig durcheinandergeraten" 01.03.2026

Der Konfliktforscher Peter R. Neumann analysiert im Interview mit dem "Handelsblatt" die Eskalation im Nahen Osten nach der Tötung Ajatollah Ali Chameneis durch amerikanisch-israelische Luftangriffe. Der Iran kündigte massive Vergeltungsschläge gegen US-Stützpunkte und Israel an, wobei Teheran Raketen auf den jüdischen Staat feuerte und Millionen Menschen in Schutzräume flüchten mussten. Neumann vergleicht die aktuellen Schläge mit dem "Zwölftagekrieg" im Juni 2025, betont jedoch, dass die aktuellen Angriffe darauf abzielen, Zerstörung zu verursachen und amerikanische Truppen zu töten, im Gegensatz zu den damals angekündigten Schlägen. Er hebt hervor, dass der Tod von Amerikanern Trumps Kalkulationen durcheinanderbringen und zu einer unvorhersehbaren Eskalation führen könnte, zumal bereits drei US-Soldaten im Rahmen der Operation "Epic Fury" getötet wurden. Der Iran nutzt zudem Machtinstrumente wie die Schließung der Straße von Hormus, die für rund ein Drittel des globalen Ölhandels über See entscheidend ist, sowie Cyberattacken und Terrorismus, wie elf geplante Anschläge in Europa seit 2018 belegen.














