Mittelmeer: 22 Migranten nach mehrtägiger Irrfahrt vor Kreta gestorben 29.03.2026

Vor der Küste Kretas sind 22 Migranten nach einer mehrtägigen Irrfahrt auf See an Wassermangel und Nahrungsknappheit gestorben. Überlebende berichteten, dass die Leichen auf Befehl eines Schleppers ins Meer geworfen wurden, nachdem das Boot aufgrund schlechten Wetters manövrierunfähig geworden war. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex konnte 26 Überlebende retten und medizinisch versorgen. Zwei mutmaßliche Schlepper, 19 und 22 Jahre alte Männer sudanesischer Herkunft, wurden festgenommen. Dieses Unglück ist Teil einer Serie tödlicher Überfahrten im Mittelmeer, bei denen allein im Februar mindestens 18 weitere Menschen starben und die Internationale Organisation für Migration (IOM) für das zentrale Mittelmeer bis Anfang Februar 484 Todesfälle oder Vermisste verzeichnete.














