Probleme des Mittelstands "Made in Germany" geht nach China 12.02.2026

Der deutsche Mittelstand, repräsentiert durch Unternehmen wie Aura in Germersheim, verlagert zunehmend Produktionsschritte und die Endmontage seiner spezialisierten Maschinen nach China, um dem globalen Wettbewerbsdruck standzuhalten. Geschäftsführer Patric Burkhart erklärt, dass sein Unternehmen hochkomplexe Einzelteile in Deutschland entwickelt und diese dann nach China exportiert, wo sie mit anderen Komponenten zu fertigen Anlagen zusammengebaut werden. Diese Arbeitsteilung ist notwendig, um kostentechnisch international konkurrenzfähig zu bleiben, da chinesische Firmen nicht mehr nur Massenware produzieren, sondern auch qualitativ hochwertige Anlagen anbieten. Deutsche Unternehmen investieren zudem verstärkt in China, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und sich vor Handelskonflikten zu schützen. Experten wie Daniel Stelter sehen darin eine Strategie Pekings, deutsche Industriesektoren zu erobern, und fordern grundlegende Reformen in Deutschland, wie eine Überprüfung der Energiewende und eine Reform des Sozialstaats, um den Standort zu stärken.













