„Müllsaison“ an der Drina – Wie politische Untätigkeit Jahr für Jahr zur Katastrophe führt 09.02.2026

Jeden Winter verwandelt sich der Fluss Drina in eine Müllkatastrophe, da sich Abfälle aus Bosnien, Serbien und Montenegro ansammeln. Trotz jährlicher politischer Treffen und Versprechungen bleibt das Problem ungelöst, was Aktivisten wie Dejan Furtula von Eko Centar als klares Zeichen politischer Untätigkeit bezeichnen. Illegale Müllablagerungen und das Kippen von Abfällen in Zuflüsse führen dazu, dass bei Regen und Überschwemmungen große Mengen an Plastik, Dosen, Fässern und sogar medizinischen Abfällen in den Fluss gespült werden. Diese ökologische Katastrophe beeinträchtigt die Fischbestände und setzt giftige Stoffe frei, wie auch Bilder des EU-Programms Copernicus zeigen. Vorschläge zur Lösung umfassen die Kartierung von Müllkippen, Installation von Kameras und die Durchsetzung von Abfallgesetzen, doch die Koordination zwischen den drei Ländern bleibt eine Herausforderung, obwohl sie EU-Beitrittskandidaten sind und Umweltschutz eine Voraussetzung darstellt.














