Am Samstag warf ein offenbar polizeibekannter Mann Steine gegen das israelische Generalkonsulat in München und rief dabei „Allahu akbar!“. In der Nähe wurde ein verdächtiger Rucksack gefunden, der sich jedoch als ungefährlich herausstellte, nachdem ein Roboter zur Überprüfung eingesetzt wurde. Der Vorfall führte zu Straßensperrungen am Karolinenplatz und einer Aufforderung an die Anwohner, die Balkone nicht zu betreten. Die Hintergründe des Vorfalls sowie die Verbindung des Rucksacks zum Steinewerfer werden noch geprüft. Die israelische Generalkonsulin Talya Lador-Fresher zeigte sich entsetzt über den erneuten Angriff auf die Vertretung und dankte der Münchner Polizei für ihren Einsatz.