Münchener Sicherheitskonferenz: „Gestern ist vorbei“, sagt der amerikanische Außenminister 14.02.2026

US-Außenminister Marco Rubio hat auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2024 eine Erneuerung des transatlantischen Bündnisses gefordert und gleichzeitig erklärt, dass die alte liberale Weltordnung vorbei sei. Er kritisierte eine überholte Globalisierungsideologie, die zu sinkenden Militärausgaben und dem Opfer der heimischen Industrie geführt habe, sowie unfaire Handelspraktiken und hohe Energiepreise. Rubio warnte vor Massenimmigration, die die kulturelle Identität des Westens gefährde, und betonte die gemeinsamen zivilisatorischen und historischen Bande zwischen den USA und Europa, basierend auf christlichem Glauben und abendländischer Kultur, im Gegensatz zu abstrakten Vorstellungen einer liberalen Weltordnung. Obwohl er beteuerte, Europa nicht spalten zu wollen, deuteten seine Reisepläne und die Unterstützung für EU-skeptische Parteien auf eine andere Agenda hin. Rubio äußerte auch Verachtung für die regelbasierte Ordnung und kritisierte die Versäumnisse der Vereinten Nationen.














