München:Was tun gegen den Party-Wahnsinn auf dem Viktualienmarkt? 20.03.2026

Sabine Kroiß ist die neue Vorsitzende der Interessengemeinschaft Viktualienmarkt e. V. (IGV) in München und übernimmt die Nachfolge von Marco Stohr. Ihre Hauptaufgaben werden darin bestehen, die vielfältigen Interessen der rund 140 Standbetreiber zu vermitteln, sowohl intern als auch im Austausch mit der Stadt und dem Eigenbetrieb Märkte München. Ein zentrales Problem, das Kroiß und ihr Stellvertreter Stohr angehen wollen, ist der immense Andrang auf dem Markt, besonders an schönen Samstagen, der für einige Händler zu Umsatzeinbußen und Müllproblemen führt, während andere davon profitieren. Stohr schlägt eine bessere Steuerung der Besucherströme vor, beispielsweise durch die Aufteilung in Verweil- und Freihaltezonen. Kroiß plant, die verschiedenen Positionen der Standbetreiber zu erfassen und in einer Leitlinie zu vereinen, um den Markt von einem reinen Versorger zu einem Genießermarkt weiterzuentwickeln und Veranstaltungen wie eine "Lange Nacht des Viktualienmarkts" zu initiieren.














