Münchner Sicherheitskonferenz Ukrainisches Volk mit Ewald-von-Kleist-Preis geehrt 15.02.2026

Die Münchner Sicherheitskonferenz hat erstmals den Ewald-von-Kleist-Preis an eine ganze Nation verliehen: das ukrainische Volk. Konferenzleiter Wolfgang Ischinger würdigte die Solidarität mit den Ukrainern, die unter den russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur leiden, was zu Strom- und Heizungsausfällen bei eisigen Temperaturen führt. Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm den Preis in der Münchner Staatskanzlei entgegen und dankte Deutschland für seine Unterstützung, insbesondere für das Flugabwehrsystem "Patriot". Selenskyj wies jedoch auf die unzureichende Versorgung mit Abwehrraketen hin und betonte, dass der russische Angriffskrieg trotz der Preisverleihung weniger im Fokus stehe. Ein ukrainischer Journalist merkte an, dass die Europäer die Ukraine nicht aus den Augen verlieren dürften, da der Krieg auch sie betreffen könne. Selenskyj gab keine Prognose zum Kriegsende ab, sondern konzentrierte sich auf kurzfristige Ziele wie die Abwehr von Angriffen und geplante Verhandlungen.













