Mord, Vergewaltigung, Plünderung: Russlands Soldaten terrorisieren die eigene Heimat 02.04.2026

Seit Beginn der großangelegten Invasion der Ukraine im Jahr 2022 verzeichnen russische Militärgerichte einen drastischen Anstieg von Verbrechen, die von Soldaten begangen werden. Die Zahl der Mordfälle ist um mehr als das Zehnfache gestiegen, von 67 Fällen in den vier Jahren vor dem Krieg auf 729 Fälle zwischen 2022 und 2025. Fast drei Viertel dieser Morde wurden unter Alkoholeinfluss begangen. Auch sexuelle Gewalt hat zugenommen, mit 549 Vergewaltigungsfällen zwischen 2022 und 2025, von denen viele Minderjährige betrafen. Fälle von Raub und Plünderung sind ebenfalls gestiegen. Die russischen Behörden versuchen, das Ausmaß dieser Verbrechen zu verschleiern, und es wird vermutet, dass die tatsächlichen Zahlen deutlich höher sind, da nicht alle Fälle erfasst werden und ehemalige Soldaten nicht in Statistiken enthalten sind.














