Mordprozess nach tödlichem Streit: „Es ist explodiert in mir“ 25.06.2026

Ein politischer Streit über die Jugoslawien-Kriege der 1990er-Jahre endete am 29. November 2025 in einer Wohnung in Wien-Leopoldstadt tödlich. Ein 57-jähriger Mann versetzte einem 49-Jährigen mit einem 25 Zentimeter langen Messer zwei Stiche in den Rücken, einer davon drang mit solcher Wucht ins Herz, dass das Opfer noch am Tatort verstarb. Am Donnerstag begann am Landesgericht der Mordprozess gegen den 57-jährigen Kroaten. Er bestritt eine Tötungsabsicht: „Ich weiß, ich habe den Mann getötet. Das wollte ich nicht. Ich wollte ihn nur verletzen", sagte er. Er habe dem Bekannten „ins Fettgewebe in der Seite stechen" wollen. Verteidiger Zaid Rauf verwies auf die bisherige Unbescholtenheit seines Mandanten, der selbst Polizei und Rettung gerufen und im Innenhof auf seine Festnahme gewartet habe.
















